Lexikonbegriff

Feinstaub

Feinstaub sind Partikel, die einen größenselektierenden Lufteinlass passieren, der für einen ärodynamischen Durchmesser von 10 µm eine Abscheidewirksamkeit von 50 % aufweist (Gemäß der EG-Richtlinie 1999/30/EG). Die Emission von Feinstaub aus kleinen Holzfeuerungen in Haushalten und im Kleingewerbe übersteigt inzwischen die Feinstaubemissionen aus dem Straßenverkehr (2003, Studie Umweltbundesamt). Bei kleinen Holzfeuerungen beträgt der Anteil dieser Staubteilchen am gesamten Staubausstoß mehr als 90 Prozent. Feinstaub führt zu erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen, wie Husten und Zunahme asthmatischer Anfälle. Zudem belastet er das Herz-Kreislauf-System mit der Folge einer abnehmenden Lebenserwartung. Außerdem steht Feinstaub im Verdacht, krebserzeugend zu sein.

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