Lexikonbegriff

interner Wärmegewinn

Mit interner Wärmegewinn (auch Fremdenergieeinfluss) bezeichnet man zugeflossene Wärme aus der Wärmeabgabe von Personen, elektrischen Geräten, Beleuchtung usw. . Die internen Wärmegewinne können bei gut wärmegedämmten Gebäuden einen spürbaren Anteil des Heizwärmebedarfs abdecken. Der Anteil der internen Wärmegewinne beeinflusst u.a. auch die Auswahl der Art der Wärmeverteilung. Im Passivhaus können die internen Wärmegewinne zusammen mit den solaren Gewinnen unter bestimmten Bedingungen höher ausfallen als der Heizwärmebedarf. Die internen Wärmegewinne können pauschal entsprechend DIN V 4108-6 [4] mit 5 W/m² angesetzt werden, wenn darin sowohl Wärmeeinträge durch Personen und elektrische Geräte als auch Wärmeeinträge durch Rohrleitungen enthalten sind.

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