Lexikonbegriff

Kaltluftfall

Der Kaltluftfall entsteht, wenn sich warme Raumluft an kalten Oberflächen, wie Fenstern, Außenwänden o.ä., abkühlt. Da kalte Luft schwerer als warme ist, sinkt sie zu Boden. Sie führt dabei zu einer die Behaglichkeit ungünstig beeinflussenden Luftströmung. Durch den Kaltluftfall wird die Ausbildung von kalten Luftschichten (Kaltluftsee) am Boden eines Raumes begünstigt. In der Folge kann es zur Empfindung kalter Füße kommen. Ursache für kalte Oberflächen ist immer eine unzureichende Wärmedämmung. Dem Kaltluftfall begegnen kann man durch Verbesserung der Wärmedämmung, aber auch durch eine gegengerichtete, konvektive Aufwärtsströmung warmer Luft aus Heizkörpern.

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