Lexikonbegriff

Leichthochlochziegel

Leichthochlochziegel (LHZ) haben eine mittlere bis geringe Rohdichte bei relativ hoher Festigkeit. Die Wärmeleitfähigkeit durch den Stein ist je nach Festigkeit relativ gering (minimal etwa 0,08 W/mK). Die Steine werden aus tonigen Massen unter Zusatz von porenbildenden Stoffen, wie Sägespänen, Braunkohlengrus, Torfmull oder Polystyrol-Kügelchen hergestellt. Beim anschließenden Brennen verbrennen die Zusatzstoffe und bilden wärmedämmende Hohlräume. Polystyrol-Kügelchen als Porenbildner verbrennen rückstandsfrei. Um eine Durchströmung der Hohlkammern zu vermeiden, werden hoch wärmedämmende Ziegel heute mit Füllstoffen, wie Perlite, Styroporkügelchen o.ä. verfüllt.

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