Lexikonbegriff

Oberflächenfeuchte

Mit Oberflächenfeuchte bezeichnet man die relative Luftfeuchte unmittelbar an der Oberfläche eines Materials, z.B. eines Baustoffes. Ist der Baustoff kälter als die Raumluft (wenn es sich um einen Außenbauteil handelt, z.B. wegen schlechter Wärmedämmung), kommt es unmittelbar an dessen Oberfläche zu einer Abkühlung der Luft, wodurch die Oberflächenfeuchte höher werden kann als die Raumluftfeuchte. Steigt die Oberflächenfeuchte für einen längeren Zeitraum (> 6h) auf einen Wert oberhalb von 80% können Sporen bestimmter Schimmelpilzarten auskeimen und Myzel bilden.

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