Lexikonbegriff

Raumaufschaltung

Bei einer so genannten Raumaufschaltung wird die aktuelle Temperatur des Raumes, in dem ein Heizungsregler angebracht ist, erfasst und in die Regelstrategie einbezogen. Erfasst der Regler mit dem Raumtemperaturfühler z.B. eine Ist-Temperatur von 18°C bei einer eingegebenen Soll-Temperatur von 21°C (3 Grad Unterschied) wird das Heizgerät „aufgefordert“, Heizwasser mit einer höheren Vorlauftemperatur zu liefern, als dies bei einer Differenz von lediglich einem Grad erforderlich wäre. Ohne aktivierte Raumaufschaltung würde sich also die Aufheizgeschwindigkeit nicht beeinflussen lassen und die Vorlauftemperatur lediglich von der Außentemperatur (Heizkurve) geführt. Das ist aber nicht der Parameter, der für die Behaglichkeit von Interesse ist. Normalerweise wird eine rasche Raumtemperaturänderung unabhängig von den äußeren Bedingungen gewünscht. Es ist daher immer sinnvoll die Raumaufschaltung zu aktivieren, wenn die Reglung dies zulässt.

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