Lexikonbegriff

spezifische Wärmekapazität

Die spezifische Wärmekapazität c (auch Wärmespeicherzahl genannt) ist eine Stoffkonstante. Sie gibt die Wärmemenge in J (Joule) an, die benötigt wird, um die Temperatur eines Stoffes von 1 kg Masse um ein Grad (Kelvin) zu erhöhen. Die Maßeinheit ist J/kgK. Stoffe bzw. Konstruktionen können Wärme speichern, deren Menge abhängig ist von ihrer Struktur und Dichte. Die Höhe der Wärmespeicherkapazität zeigt also, wie lange es dauert, bis sich ein Bauteil erwärmt oder abgekühlt hat. Bedeutung hat die Wärmespeicherkapazität bei allen Speicherfragen (Warmwasserspeicher, Heizungswärmespeicher) aber auch bei der Frage, wie ein möglichst gleichbleibendes Innenraumklima (Dachausbauten, sommerlicher Wärmeschutz usw.) gesichert werden kann. Ein Stoff mit einer hohen Rohdichte und hoher spezifischer Wärmekapazität nimmt die zugeflossene Wärmemenge auf. Das bewirkt eine hohe Wärmespeicherung, aber nur eine vergleichsweise geringe Tmperaturerhöhung. Somit wird eine zeitliche Verschiebung (Phasenverschiebung) des Wärmedurchgangs in das Gebäudeinnere bzw. umgekehrt erziel..

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