Wasserdampf vor und in der Wand? Was passiert und was ist zu tun?
Die sogenannte Wasserdampfdiffusion ist ein Vorgang, mit dem zahlreiche Missverständnisse verknüpft sind. Auf Baustellen herrscht bis heute Unklarheit: Braucht es eine Dampfbremse? Welche Regeln gelten für wärmegedämmte Konstruktionen? Trockener Stoff – trotzdem viel Spaß.

#Was ist Wasserdampfdiffusion?
Bei der Wasserdampfdiffusion bewegen sich Wasserdampfmoleküle durch ein Baumaterial. Angetrieben wird dieser Vorgang durch einen Konzentrationsunterschied. Die Moleküle wandern dabei von einem Gebiet hoher Konzentration zu einem Gebiet geringerer Konzentration. Dieser Prozess läuft so lange, bis der Unterschied ausgeglichen ist. Da Wasserdampfmoleküle sehr klein sind, braucht es dafür keinen Luftaustausch.
#Wo findet Wasserdampfdiffusion statt?
In einem beheizten Haus wandern die Moleküle – zum Beispiel durch eine Außenwand – in der Regel von innen nach außen. Wie schnell sich der Konzentrationsausgleich vollzieht, hängt nicht nur von der Anzahl der Dampfmoleküle ab, sondern auch von den Eigenschaften des jeweiligen Baumaterials. Alle Baustoffe außer Glas und Metall werden durchdrungen. Voraussetzung: viele Wasserdampfmoleküle auf der einen, wenige auf der anderen – meist kühleren – Seite. Um diesen Vorgang zu bremsen, kann eine luftdichte, aber dampfpassierende Dampfbremse auf der warmen Seite angebracht werden. Sie verhindert, dass der Baustoff durch Kondensation des Wasserdampfes durchfeuchtet wird.
Anschaulich: Bei Kleidung – besonders bei Schuhen – spielt funktionierende Wasserdampfdiffusion eine große Rolle. Der über die Haut abgegebene Schweiß verdunstet und wird als Wasserdampf nach außen abgeleitet. Geschieht das nicht, entsteht die gleiche Situation wie bei Frischhaltefolie: Es bilden sich Wassertröpfchen durch Kondensation – die Kleidung würde durchnässen.
#Wann findet Wasserdampfdiffusion statt?
In einer Wohnung findet Wasserdampfdiffusion das ganze Jahr über statt – ganz ohne Ihr Zutun. Im Winter wandern die Moleküle von innen nach außen, weil in beheizten Räumen deutlich mehr Wasserdampfmoleküle vorhanden sind als in der kühlen Außenluft. Dabei kann flüssiges Wasser im Bauteil entstehen, wenn die Konzentration zu hoch wird. Deshalb interessiert uns die Wasserdampfdiffusion vor allem im Winterfall.
Auch im Sommer kann Diffusion auftreten – dann aber von außen nach innen. Das passiert, wenn die Außenluft sehr warm ist und weit mehr Wasserdampfmoleküle enthält als die Innenraumluft. In dieser Situation ist auch die sogenannte Sommerkondensation möglich. Sie tritt auf, wenn massive Wandabschnitte im Frühjahr noch kühl sind und warme, feuchte Außenluft darüber streicht. Häufig lässt sich das an unbeheiztem Mauerwerk beobachten – etwa an Treppen oder Kellereingängen.

#Welches Material lässt Wasserdampfdiffusion zu?
Wasserdampf durchdringt Bauteile und Baustoffe, die Diffusion zulassen. Dazu gehören:
- massive und leichte Außenwände aus Ziegelsteinen oder Porenbeton
- Außenwanddämmungen aus Mineralwolle oder Holzfasern
- Gipskarton, Holzbalken und Holzwerkstoffe
- Decken und Dämmungen aller Art im Dachgeschoss
- Kunststoffrahmen von Fenstern und Türen
Selbst Styropor (EPS-Dämmung) lässt entgegen mancher Annahme Wasserdampf mit geringem Widerstand passieren. Bleche, glasierte Klinker, Schaumglas, Glasscheiben und bestimmte Kunststofffolien dagegen lassen kaum oder keine Diffusion zu.
Die Geschwindigkeit des Konzentrationsausgleichs ist materialabhängig. Bei grobstrukturierten Materialien wie Mineralwolle ist der Diffusionswiderstand niedrig – Wasserdampf dringt leicht und rasch durch. Bei dichten Materialien wie Beton ist der Widerstand hoch. Nur wenige Moleküle gelangen sehr langsam auf die andere Seite.
#Was ist die Diffusionswiderstandszahl?
Alle Baumaterialien besitzen eine dimensionslose Diffusionswiderstandszahl µ (my). Einige Beispiele:
- Mineralfaserdämmung (MF): µ = 1 – kein nennenswerter Widerstand
- Holz: µ = 40 – bei gleicher Schichtdicke 40-mal höherer Widerstand als Mineralwolle
- OSB-Platte: µ ≈ 350 – wirkt wegen des Bindemittels bereits als Dampfbremse

Die Diffusionswiderstandszahl µ hängt vom Feuchtegehalt des Baustoffs ab. In Übersichten wird sie für trockene Bedingungen (relative Luftfeuchte < 50 %) angegeben. Das ist in der Praxis aber oft nicht realistisch. Im Winter liegt die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen ohne Lüftungsanlage, mit Zentralheizung und dichten Fenstern meist über 50 %. Bei höherer Feuchte steigt auch der Diffusionswiderstand.
#Welche Rolle spielt die Diffusionswiderstandszahl in der Praxis?
Um den tatsächlichen Diffusionswiderstand zu berechnen, multiplizieren Sie die Diffusionswiderstandszahl µ eines Baustoffs mit seiner Einbaudicke. Das Ergebnis wird in Metern angegeben. Je kleiner der Wert, desto schneller erfolgt der Konzentrationsausgleich. Der Diffusionswiderstand entscheidet, ob eine gedämmte Konstruktion unter bestimmten Bedingungen tauwasserfrei bleibt oder durchfeuchtet wird. Vor einer Innendämmung oder einem Dachgeschossausbau sollten Sie diese Berechnung mit einem geeigneten Rechenprogramm durchführen.
Anschaulich: Das Außengewebe einer Regenjacke soll dicht gegen Wassertropfen, aber durchlässig für Wasserdampf sein. Eine ähnliche Aufgabe erfüllt die Unterspannbahn unter den Dachziegeln. Sie schützt vor Regen und Flugschnee, muss aber gleichzeitig dampfdurchlässig für die Dämmschicht im beheizten Dachgeschoss sein. Der typische optimale Diffusionswiderstand einer Unterspannbahn liegt bei 0,05 bis 0,1 m. Wird ein Material mit zu hohem Widerstand eingesetzt, feuchtet die Wärmedämmung von innen durch.
#Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wasserdampfdiffusion und Raumluftfeuchte?
Anschaulich: In der Luft befinden sich immer gasförmige Wasserdampfmoleküle. Ihre Konzentration hängt von der Temperatur und vorhandenen Feuchtequellen ab. Im Innenraum erhöhen menschliche Aktivitäten wie Wischen, Wäsche trocknen, Kochen, Duschen oder Blumen gießen die Anzahl der Moleküle. Lüften senkt sie wieder. Eine hohe Konzentration erkennen Sie am Beschlagen einer Fensterscheibe oder am Kondenswasser auf einer kalten Getränkeflasche. An kühleren Wänden passiert dasselbe – nur unsichtbar.

Verlässliche Aussagen über den Wasserdampfgehalt der Raumluft liefern nur Hygrometer. Der angezeigte Wert ist jedoch kein absoluter Wert. Er zeigt das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Gewicht der Dampfmoleküle in der Luft und dem bei der aktuellen Raumtemperatur maximal möglichen Gewicht – also kurz vor der Tauwasserbildung. Fachleute nennen das das Verhältnis zwischen absoluter und maximal möglicher Luftfeuchtigkeit bei einer bestimmten Temperatur.
Ausführlich in energytools.de: Relative und absolute Luftfeuchtigkeit
Anschaulich: Nehmen Sie einen Kubikmeter Raumluft bei 20 °C. Er enthält Wasserdampfmoleküle mit einem Gesamtgewicht von 10 g. Die absolute Luftfeuchtigkeit beträgt also 10 g/m³. Das Hygrometer zeigt dabei 60 % an. Warum? Bei 20 °C könnte die Luft bis zu 17 g/m³ aufnehmen, bevor sich Tauwasser bildet. Die relative Luftfeuchtigkeit ergibt sich aus 10 g/m³ ÷ 17 g/m³ = 60 %.
Steigt die Anzahl der Wasserdampfmoleküle – zum Beispiel durch Wäschetrocknen –, erhöhen sich sowohl absolute als auch relative Luftfeuchtigkeit. Damit wächst auch der Antrieb für die Diffusion. Immer mehr Moleküle drängen durch die Hüllflächen nach außen. Das erhöht die Gefahr von Tauwasser- und Schimmelbildung auf und in kühleren Bauteilen.
Anschaulich: Kellerräume durch Lüften zu trocknen ist keine einfache Aufgabe. Eine Trocknung gelingt nur, wenn die Außenluft weniger Wasserdampfmoleküle enthält als die Kellerluft und die relative Luftfeuchtigkeit außen kleiner ist als innen. Wer im Sommer tagsüber lüftet, riskiert wegen der meist hohen relativen Außenluftfeuchte einen Anstieg der Kellerluftfeuchte mit Tröpfchenbildung.
#Beeinflusst Dampfdiffusion die Raumluftfeuchte?
Dampfdiffusion soll – so wurde und wird noch heute angenommen – die Raumluftfeuchtigkeit direkt regulieren und damit die thermische Behaglichkeit verbessern. Die Bauphysik hat diese Annahme jedoch bereits vor rund 40 Jahren widerlegt. Messtechnisch ist belegt: Die Luftfeuchte wird im Wesentlichen durch Lüftung beeinflusst. Die Dampfdiffusion spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Auf diesem Irrtum beruhen einige hartnäckige Missverständnisse – etwa die Überschätzung der Notwendigkeit einer Dampfbremse. Entscheidender ist eine hohe Luftdichtheit der gedämmten Konstruktion auf der warmen Seite.
Wasserdampf durchdringt verschiedene Materialien unterschiedlich gut. Werden Baustoffe kombiniert – etwa eine Außenwand mit einer zusätzlichen Dämmschicht –, wird der Wasserdampfstrom mehr oder weniger gebremst, wie folgende Grafik zeigt:

Aus der Grafik geht hervor:
- Ungedämmte Normalziegelwand: ca. 0,36 g/m²h
- Mit 8 cm Außendämmung: ca. 0,22 g/m²h
- Mit Innendämmung: nur noch ca. 0,01 g/m²h
Zusätzliche Baustoffe mit dampfbremsender Wirkung beeinflussen die Diffusion also erheblich. Dennoch kommt es in beheizten Räumen durch Diffusion kaum zu einer nennenswerten Reduzierung der Raumluftfeuchte. Ein einziger Luftwechsel hat einen weit größeren Einfluss als die gesamte Diffusion. Hinzu kommt: Im Innenraum entsteht ständig neuer Wasserdampf – durch Atmung, Kochen, Wäschetrocknen und vieles mehr. Wer sich allein auf Diffusion verlässt, lebt rasch in einem ungesund feuchten Raumklima.
Der Anteil der Diffusion an der Reduzierung der Raumluftfeuchte beträgt nur etwa 2 bis 5 % der erforderlichen Menge. Wohnungen mit intelligentem Lüftungskonzept oder einer Lüftungsanlage sind hier klar im Vorteil.
Ausführlich in energytools.de: Lüften lernen
#Führt Wasserdampfdiffusion zu Schäden?
Normalerweise verläuft die Wasserdampfdiffusion – im Winter wie im Sommer – ohne Schäden. Problematisch wird es im Winter, wenn über längere Zeit sehr viele Wasserdampfmoleküle in der Raumluft vorhanden sind. Das ist der Fall, wenn die Raumluftfeuchte bei über 20 °C Raumtemperatur mehrere Tage lang über 60 % liegt. Im Winter wird es in der Wandkonstruktion von innen nach außen kühler. Am sogenannten Taupunkt können sich abkühlende Dampfmoleküle zu Wassertropfen verbinden. Das feuchtet die Wand durch, kühlt sie weiter ab und verschlechtert die thermische Behaglichkeit.

Tröpfchenbildung innerhalb von Baustoffen ist unschädlich, solange bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden. Außerdem muss das Bauteil in der Lage sein, Feuchtigkeit wieder abzugeben – dieser Prozess heißt Rücktrocknung. Sie sollte in beide Richtungen möglich sein: nach innen und nach außen. Deshalb darf weder innen noch außen eine Schicht mit hohem Diffusionswiderstand aufgebracht werden – keine Folien, Farben oder Bleche. Rücktrocknung verbessert die Wärmedämmung und erhöht die Oberflächentemperatur, was die Behaglichkeit steigert.
Anders verhält es sich bei der Diffusion durch einen Wärmedämmstoff – etwa im ausgebauten Dachgeschoss. Dort kann im Winter trotz normaler Luftfeuchtewerte unter 55 % eine kritische Tauwassermenge im Dämmstoff entstehen. In solchen Fällen ist eine Dampfbremse erforderlich. Welche Konstruktion die richtige ist, hängt vom jeweiligen Dämmstoff ab.
#Kann eine Dampfbremse die Behaglichkeit verschlechtern?

Eine Dampfbremse kann den Zustrom von Wasserdampfmolekülen in gedämmte Konstruktionen bremsen und so eine zu hohe Konzentration verhindern. Ob sie immer notwendig ist, wann auf sie verzichtet werden kann, wie sie beschaffen sein muss und wo sie hingehört – das gehört zu den häufigsten Fragen in der Energieberatung. Sehen Sie sich die Sache daher etwas genauer an.
#Wie funktioniert eine Dampfbremse?
Um zu verhindern, dass gedämmte Konstruktionen mit zu vielen Wasserdampfmolekülen geflutet werden, wird eine Dampfbremse „vorgeschaltet". Sie gehört immer auf die warme Seite der Konstruktion – also innen vor der Dämmung. Eine Dampfbremse wirkt wie eine Gitterstruktur. Ihre „Maschenweite" sorgt dafür, dass Wasserdampfmoleküle nur langsam und in geringer Menge hindurchkommen.
Anschaulich: Ein Küchensieb verhindert, dass Nudeln beim Abgießen mit dem Wasser verschwinden – die Maschen sind kleiner als die Nudeln. Ein Fußballnetz hält den Ball im Tor, lässt aber Tennisbälle durch. Wasserdampfmoleküle sind winzig. Damit eine Dampfbremse wirkt, muss ihre „Maschenweite" nur geringfügig größer sein als ein einzelnes Molekül.
Soll der Wasserdampftransport vollständig unterbunden werden, kamen früher Dampfsperren zum Einsatz. Ihre Maschen sind so eng, dass kein Molekül mehr hindurchpasst. In der Praxis verursachten Dampfsperren jedoch immer wieder Probleme. Gelangten Wasserdampfmoleküle auf Schleichwegen, durch Lecks oder als „Passagiere" im nassen Bauholz in die Konstruktion, konnte das Bauteil kritisch durchfeuchten. Eine Dampfsperre lässt nämlich die nötige Rücktrocknung nicht zu – der Wasserdampf wird eingesperrt. Dampfsperren, die den Wasserdampftransport vollständig unterbinden, haben in den meisten Konstruktionen keine Berechtigung.
Eine Dampfbremse kann eine Durchfeuchtung von Baukonstruktionen verhindern. Sie hält die Baustoffe trocken, die Oberflächentemperaturen stabil und kommt so der thermischen Behaglichkeit zugute.
Vorteile bieten feuchtevariable Dampfbremsen. Sie passen ihren Diffusionswiderstand an die jeweiligen Bedingungen an. Bei hoher Raumluftfeuchtigkeit ist der Widerstand hoch, bei niedriger Feuchte sinkt er. So kann Feuchtigkeit sowohl nach außen als auch zur Raumseite hin zurücktrocknen. Das verringert die Gefahr einer Durchfeuchtung und bewahrt die Behaglichkeit.

#Beeinflusst eine Dampfbremse die Raumluftfeuchte?
Nein. Dampfbremsen haben – wie die Diffusion selbst – nur einen sehr geringen Einfluss auf die Höhe der Raumluftfeuchtigkeit. Entscheidend ist der Luftwechsel durch Lüftung. Eine richtig geplante und luftdicht verlegte Dampfbremse hält wärmegedämmte Konstruktionen trocken. Damit wirkt sie sich indirekt erheblich auf die Behaglichkeit aus.
Noch vor wenigen Jahren glaubte man, dass Diffusion die Raumluftfeuchte auf ein vertretbares Maß senken kann. Heute ist in der Bauphysik unumstritten: Der Luftaustausch durch Lüftung spielt die entscheidende Rolle. Lesen Sie dazu: „Was ist mit der Wandatmung?"
#Mein Fazit
- In einem beheizten Haus findet Diffusion von innen nach außen statt. Eine kritische Wasserdampfansammlung ist nur im Winter möglich.
- Baustoffe haben unterschiedliche Diffusionswiderstände. Wasserdampf wandert je nach Material ungehindert oder gebremst.
- Kommt es zu starker Tröpfchenbildung im Bauteil, feuchtet die Wand von innen durch. Die Oberflächentemperatur sinkt, die Wärmedämmung verschlechtert sich und die Behaglichkeit nimmt ab.
- In beheizten Wohnräumen reduziert Diffusion die Raumluftfeuchte kaum. Menschliche Aktivitäten produzieren ständig neuen Wasserdampf. Die Regulierung der Raumluftfeuchte muss durch Lüftung erfolgen.
- Eine Dampfbremse bremst die Diffusion. Sie gehört immer auf die warme Seite der Konstruktion. Ihr Widerstand darf nie so hoch sein, dass eine Rücktrocknung zum Raum hin unmöglich wird.
- Planungsfehler bei der Dampfbremse wirken sich meist gering aus. Mängel bei der Ausführung der Luftdichtheit können dagegen das Durchfeuchtungsrisiko erheblich erhöhen.
- Mehr dazu finden Sie im Artikel Dampfbremse, Diffusion und Luftdichtheit, Link: www.energytools.de/hausbau-und-erneuerung/bauteile-und-konstruktionen/dachdaemmung-und-dachbodendaemmung/dampfbremse-und-diffusion
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