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Warum ist es trotz Heizung kalt? Ursachen & Lösungen

Sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen, scheitert oft an wenigen Faktoren. Diese Faktoren beschreibe ich hier und setze mich mit ihren Auswirkungen auseinander. So lassen sich kalte Füße oder ein Frösteln trotz warmer Wohnung verstehen und beseitigen.

Wärmebild einer Außenwandecke von innen zur Darstellung der Wärmebrücke
Obwohl die Lufttemperatur im Raum bei 21,5 °C liegt, bleibt es in der Raumecke bei 15,3 °C empfindlich kalt.

In persönlichen Gesprächen berichten mir Ratsuchende häufig von Behaglichkeitsstörungen – obwohl die Raumlufttemperatur eigentlich angemessen ist. Typische Beschwerden sind:

  • kalte Füße,
  • kalter Rücken,
  • ein kühler Luftzug am Boden oder in Wandnähe,
  • ein unangenehmes Kältegefühl in einzelnen Räumen oder
  • das Gefühl, als läge ein kalter, feuchter Lappen auf den Schultern.

Das sind eindeutige Signale, die auf gestörte Behaglichkeitsparameter hinweisen.

Ob Sie Behaglichkeitsstörungen beseitigen, Bauschäden durch Feuchtigkeit und Schimmel vermeiden oder Heizkosten senken möchten – das Ziel ist immer dasselbe: ein wohngesundes Gebäude mit niedriger Heizenergie und hoher Wohnqualität.

#Wie beeinflusst die Lufttemperatur die empfundene Behaglichkeit?

Thermische Behaglichkeit wird oft allein mit der Raumlufttemperatur gleichgesetzt. Das ist verständlich. Schließlich hängt die Wärmeregulation des menschlichen Körpers stark von ihr ab.

  • Je niedriger die Lufttemperatur, desto mehr Wärme gibt der Körper durch Strahlung und Konvektion ab.
  • Je höher die Lufttemperatur, desto stärker erfolgt die Wärmeabgabe über Atmung und Schwitzen.

Wer jedoch glaubt, dass im Winter allein die Lufttemperatur für Behaglichkeitsprobleme verantwortlich ist, übersieht einen wichtigen Faktor: die Oberflächentemperaturen von Wänden, Decken, Böden und Fenstern. Frösteln Sie trotz akzeptabler Lufttemperatur, sind diese Oberflächen meist zu kalt. Oft liegen sie mehrere Grad unter der Raumlufttemperatur.

Die Oberflächentemperatur lässt sich leider nicht mit einem einfachen Thermometer messen. Deshalb kennen die meisten Bewohner diese wichtige Größe gar nicht. Sie benötigen dafür ein Infrarotthermometer – das gibt es in ausreichender Genauigkeit bereits ab 15 €.

Mit einem Infrarotthermometer wird die Oberflächentemperatur in einer Außenwandecke gemessen
Mit einem Infrarotthermometer wird die Oberflächentemperatur in einer Außenwandecke gemessen

Die Lufttemperatur lässt sich bequem am Thermostat einstellen. Die Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ist dagegen kaum direkt beeinflussbar. Sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Außentemperatur, Raumtemperatur und Wärmedämmung. Eine höhere Raumtemperatur hebt die Oberflächentemperatur zwar leicht an – doch die Wirkung ist begrenzt und tritt erst nach mehreren Stunden ein. Langfristig hilft nur eine bessere Wärmedämmung.

Betrachtet man die Temperaturen in verschiedenen Raumhöhen, zeigen sich bei schwacher Dämmung Unterschiede von mehreren Grad. Dieser Temperaturunterschied zwischen Kopf und Füßen beeinträchtigt das Wohlbefinden erheblich. Er erzeugt unangenehme Luftströmungen am Boden. Besonders ausgeprägt ist das Problem in Räumen mit stark konvektiven Heizkörpern oder wenn Heizkörper an Innenwänden stehen.

#Welche Auswirkungen haben niedrige Oberflächentemperaturen auf die Behaglichkeit?

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, beträgt die innere Oberflächentemperatur einer 36 cm starken Normalziegelwand (60er-Jahre) bei -5 °C Außentemperatur nur 13,3 °C. Bei 24 cm Wandstärke sind es sogar nur 11,4 °C. In Raumecken, wo zwei Außenwände aufeinandertreffen, kann die Temperatur auf 10 °C und tiefer sinken – wie das Foto weiter oben zeigt.

Temperaturverlauf im Querschnitt einer 36 und 24 cm starken Ziegelwand aus den 60er Jahren
Temperaturverlauf im Querschnitt einer 36 und 24 cm starken Ziegelwand aus den 60er Jahren

Besonders dort, wo schwach gedämmte Außenwände auf schlecht isolierte Fenster treffen, entsteht ein ausgeprägtes Strahlungsungleichgewicht. Ihr Körper ist deutlich wärmer als die umgebenden Oberflächen. Er gibt daher ständig Wärmestrahlung an die kühlen Wände und Scheiben ab – und Sie spüren das als unangenehme Kühle.

Ein hoher Temperaturunterschied zwischen ungedämmter Wand 24 cm und Körper lässt uns frösteln
Ein hoher Temperaturunterschied zwischen ungedämmter 24-cm-Wand und Körper lässt uns frösteln

Anschaulich: In einer solchen Situation wird Ihrem Körper ständig Strahlungswärme entzogen. Je größer der Temperaturunterschied, desto stärker dieser Effekt. Im Extremfall fühlt es sich an, als säßen Sie im T-Shirt bei 20 °C vor einem Eisblock. Niemand sitzt gerne auf dem Sofa, das direkt neben einem kalten Fenster oder einer schlecht gedämmten Außenwand steht. Lässt die Raumgeometrie keine andere Möbelstellung zu, ist man versucht, die Raumtemperatur zu erhöhen. Doch selbst bei 25 °C steigt die Oberflächentemperatur solcher Wände nur auf etwa 16 oder 17 °C – und das dauert sehr lange. Behaglich fühlt sich das trotzdem nicht an. Dafür steigen die Heizkosten erheblich.

Wer nach Auswegen sucht, merkt schnell: Behaglichkeit ist ein vielschichtiges Thema. Leider gewöhnen sich viele Menschen an kalte Wände, zu hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luft. Krankheiten können die Folge sein.

Ausführlich in energytools.de: Temperaturen auf den Umschließungsflächen

#Wie beeinflusst der Kaltluftfall die empfundene Behaglichkeit?

Die Abkühlung der Raumluft an kalten Wänden führt zu einem unangenehmen Kaltluftfall
Die Abkühlung der Raumluft an kalten Wänden führt zu einem unangenehmen Kaltluftfall

Der sogenannte Kaltluftfall ist eine häufige Ursache von Behaglichkeitsstörungen. Er entsteht, wenn sich warme Raumluft an schlecht gedämmten Außenwänden oder kalten Scheiben abkühlt. Die schwerere Kaltluft sinkt ab und erzeugt eine Luftströmung am Boden. Das Ergebnis: kalte Füße und ein unangenehmes Raumklima.

Der Kaltluftfall tritt in allen schwach gedämmten, aber beheizten Räumen auf – besonders stark in hohen Räumen. Auch vor Fenstern ohne darunterliegenden Heizkörper entsteht er. Das ist bei bodentiefen Fenstern meist der Fall. Je höher die Wand oder das Fenster und je schlechter die Dämmung, desto intensiver der Luftstrom. Ähnliches gilt für Wände mit älteren Glasbausteinen.

Wärmebild Wand mit schwach gedämmten Glasbausteinen, wodurch innenseitig ein Kaltluftfall entsteht
Wärmebild einer Wand mit schwach gedämmten Glasbausteinen, wodurch innenseitig ein starker Kaltluftfall entsteht

Beispiel: Besonders häufig tritt Kaltluftfall in Maisonette-Wohnungen auf. Das sind Wohnungen über zwei Etagen, meist im Ober- und Dachgeschoss. Im Treppenbereich ist der Kaltluftstrom dann besonders spürbar. Ursache sind zu schwach gedämmte Giebelwände, Abseitenwände, Dachschrägen oder Fenster im Dachgeschoss.

Ausführlich in energytools.de: Heiztechnik gegen Kaltluftfall

#Entstehen Behaglichkeitsstörungen oder Bauschäden durch Luftundichtheiten?

Anders als beim Kaltluftfall entstehen Luftbewegungen auch durch Lecks in der Gebäudehülle. Luft strömt dabei nach außen oder innen. Das beeinträchtigt die Behaglichkeit spürbar – einzelne Körperteile kühlen unerwünscht aus. Zudem können Luftlecks schwere Bauschäden verursachen. Strömt warme Raumluft durch Undichtheiten ab, kühlt sie sich auf dem Weg nach draußen ab und bildet Kondenswasser. Besonders Dämmschichten werden dadurch durchfeuchtet.

Im Gegensatz zum Kaltluftfall treibt vor allem Druckunterschied die Luftströmung durch Undichtheiten an. Dieser hängt ab von:

  • dem Winddruck,
  • der Größe der Luftundichtheiten,
  • der Gebäudehöhe (Thermik erzeugt Auftrieb, der im unteren Bereich Luft nachsaugt),
  • der Offenheit des Gebäudes (in großen, hohen Räumen kommt die Luft weniger zur Ruhe).
Thermik
Warme Luft ist leichter als kalte und steigt deshalb auf. Oben entsteht leichter Überdruck, unten Unterdruck – kalte Luft strömt nach.

Anschaulich: Teelichte am Boden zeigen Luftströmungen gut sichtbar an. Die Flammen verraten auch die Strömungsrichtung. Achtung: Teelichte nie unbeaufsichtigt lassen!

Thermogramm einer Wohnungseingangstür zeigt kalten, unbehaglichen Luftzug am Boden
Kalter Luftzug an undichter Wohnungstür

Luftundichtheiten sind besonders unangenehm, weil sie sich oft nur aufwendig aufspüren und beheben lassen. Wenn Behaglichkeitseinbußen jedoch in Bereichen mit typischen Ein- oder Ausströmstellen auftreten, lässt sich gezielter suchen.

Bei entsprechendem Wind zieht es im Dachgeschoss häufig aus:

  • Anschlüssen und Abdeckungen von liegenden Dachflächenfenstern,
  • Fußleisten im Dachgeschossausbau,
  • Durchdringungen von Holzbalken durch die Dämmebene,
  • gerissenen Gipskartonplatten,
  • abgehängten Decken,
  • Steckdosen, Lichtschaltern und Kabelauslässen in der Decke,
  • integrierten LED-Lampen in abgehängten Decken (Downlights),
  • Vorwandinstallationen (WC-Drückerplatte) in Bädern vor ungeputzten Hochlochziegelwänden,
  • Abdeckleisten von Paneelen zur Verkleidung,
  • Durchdringungen von Schornsteinen und Rohrleitungen (Dunstrohre),
  • Abdeckungen von Jalousiekästen und Gurtdurchlässen,
  • dem Spalt zwischen Fensterbrettern und Baukörper,
  • undichten Bodentreppen oder -klappen.
Luftströmung im Spalt zwischen Holzbalken und Wand
Luftströmung im Spalt zwischen Holzbalken und Wand

Bei umgekehrten Druckverhältnissen kann Luft auch über diese Stellen entweichen. Manchmal tritt eine Ventilwirkung auf – etwa durch Folienstückchen, die das Leck je nach Strömungsrichtung öffnen oder schließen.

Durch diese häufigen Baumängel strömt kältere Außenluft über Fugen im unteren Gebäudeteil nach innen. Zu den genannten Stellen kommen weitere typische Leckstellen hinzu:

  • luftundichte Haus- und Nebeneingangstüren,
  • undichte Fenster,
  • offene Fugen zwischen Fensterrahmen, Fensterbrett und Baukörper,
  • der Briefschlitz,
  • die Kellertür,
  • angekippte Kellerfenster,
  • Katzenklappen,
  • undichte Putztürchen in Schornsteinen.

Befindet sich ein Sitzbereich – etwa ein Büroarbeitsplatz, ein Leseplatz oder ein Fernsehsessel – im Kernbereich dieser zuströmenden Kaltluft und

  • übersteigt der Luftstrom eine bestimmte Geschwindigkeit oder
  • unterschreitet er eine bestimmte Temperatur,

wird es sehr ungemütlich.

Luftströmung ("Fahnen") durch Luftundichtheit am Fensterrahmen
Luftströmung („Fahnen") durch Luftundichtheit am Fensterrahmen

Alle Leckstellen bergen das Risiko von Bauschäden. Besonders gefährlich sind die Ausströmstellen, durch die warme, feuchte Raumluft nach außen entweicht. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt dabei an und nähert sich dem Taupunkt. An sehr kalten Tagen kann der Taupunkt überschritten werden – Kondenswasser fällt aus. Je nach Ort und Intensität zerstört es Holz durch Pilzwachstum oder verursacht Schimmelbefall in Dämmstoffen.

Mit einer Wärmebildkamera lassen sich Ausströmorte durch Aufnahmen der Dachfläche von außen sichtbar machen.

In der Dachfläche sichtbare Austrittsorte warmer Raumluft, die Leckagen auf der Raumseite anzeigen.
In der Dachfläche sichtbare Austrittsorte warmer Raumluft, die Leckagen auf der Raumseite anzeigen.
Es wird Unterdruck durch ein Gebläse erzeugt, wodurch Einströmstellen für Luft messbar werden.
Es wird Unterdruck durch ein Gebläse erzeugt, wodurch Einströmstellen für Luft lokalisiert werden.

Um Luftundichtheiten professionell aufzuspüren, brauchen Sie eine Vorrichtung, die hohen Über- oder Unterdruck im Gebäude erzeugt. Mit Theaternebel oder Strömungsmessgeräten lassen sich die Lecks dann lokalisieren. Diese Methode heißt „Blower-Door-Test".

Ausführlich in energytools.de: Herstellung luftdichter Konstruktionen

#Welchen Einfluss hat der Feuchtegehalt der Raumluft auf die Behaglichkeit?

Die Luft um uns herum enthält stets Wasserdampf. Im Innenraum beeinflussen menschliche Aktivitäten die Feuchtemenge. Im Freien trägt die Verdunstung von Wasser

  • über Gewässern,
  • aus dem Erdreich sowie
  • durch Bäume und Pflanzen

zur Luftfeuchtigkeit bei. Beim Lüften wird feuchte Innenluft gegen Außenluft ausgetauscht. Im Winter sinkt dabei die Wasserdampfmenge in der Raumluft, im Sommer steigt sie. Wasser in Form von Wasserdampf ist unsichtbar.

Bei der Luftfeuchtigkeit begegnen Ihnen immer wieder zwei wichtige Begriffe:

Absolute und relative Luftfeuchtigkeit
Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt die tatsächliche Menge Wasserdampf in Gramm pro Kubikmeter Luft an. Die relative Luftfeuchtigkeit beschreibt den prozentualen Anteil des Wasserdampfs im Verhältnis zur maximal möglichen Menge. Sie ist deshalb „relativ", weil warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte. Bei 100 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Sättigungsgrenze erreicht – der Wasserdampf wird sichtbar und bildet winzige Tropfen.

Ausführlich bei energytools.de: Relative und absolute Luftfeuchtigkeit

Über heißen Quellen kondensiert der Wasserdampf, Bild von Ines Gil auf Pixabay
Über heißen Quellen kondensiert der Wasserdampf an der kalten Außenluft und wird dadurch sichtbar, Bild von Ines Gil auf Pixabay

Wetterdienste berichten regelmäßig über die Außenluftfeuchte. Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen kennen die meisten Menschen dagegen nicht. Keines unserer Sinnesorgane kann sie zuverlässig wahrnehmen. Doch zu hohe oder zu niedrige Werte machen sich bemerkbar – und können auch Bauschäden verursachen.

  • Feuchte Luft bei niedriger Temperatur (über etwa 60 % relativer Luftfeuchtigkeit bei 19 °C) erzeugt ein Nass-Kalt-Gefühl. Die Haut gibt viel Wärme an die kühle, feuchte Luft ab. Kühlt die Luft an kalten Wänden weiter ab, steigt die Luftfeuchtigkeit dort noch stärker an – das erhöht die Schimmelgefahr. Gegensteuern können Sie durch eine höhere Raumtemperatur oder durch Lüften, bis die Luftfeuchtigkeit unter 55 % sinkt. Das senkt auch das Schimmelrisiko.
  • Schwülwarme Raumluft (ab etwa 70 % relativer Luftfeuchtigkeit bei 24 °C) beeinträchtigt die Wärmeregulation des Körpers erheblich. Konvektion funktioniert kaum noch, Schwitzen und Atmen reichen zur Kühlung nicht aus. Kühlt die feuchte Luft an schlecht gedämmten Wandflächen ab, steigt die relative Luftfeuchtigkeit dort weiter – Schimmelgefahr droht. Im Winter hilft regelmäßiges Lüften am besten. Dabei sollte auch die Raumtemperatur leicht gesenkt werden.
  • Sehr trockene Luft (unter 35 % relativer Luftfeuchtigkeit bei etwa 20 °C) lässt die Wärmeregulation gut funktionieren. Doch die Schleimhäute in Nase, Rachen und Augen trocknen aus. Ihre Schutzfunktion gegen Viren, Bakterien und Pollen leidet darunter. Eine trockene Nase kann verkrusten und schmerzen, trockene Augen brennen und jucken. Trockene Schleimhäute machen die Atemwege anfälliger für Infektionen. Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen leiden besonders. Auch die Haut wird spröde, rissig und juckt – Hauterkrankungen wie Neurodermitis können sich verschlechtern. Das Problem tritt vor allem im sehr kalten Winter auf, wenn trockene Außenluft erwärmt und häufig ausgetauscht wird. In den meisten Wohnungen ist die Luft jedoch eher zu feucht, weil zu selten gelüftet wird. Die oft kritisierte „trockene Heizungsluft" existiert nach meiner Erfahrung nicht. Unspezifische Beschwerden gehen vielmehr auf statische Aufladungen zurück – erkennbar an „fliegenden" Haaren, leichten Stromschlägen oder aufgewirbeltem Staub.

Mit dem Phänomen der trockenen Heizungsluft habe ich mich auf energytools.de unter „Böse trockene Heizungsluft" ausführlich auseinandergesetzt.

Um die tatsächliche relative Luftfeuchtigkeit zu kennen, brauchen Sie ein Hygrometer. Für den Einsatz in der Wohnung eignen sich digitale Geräte mit einstellbarer Alarmfunktion besonders gut.

Foto eines digitalen Hygrometers mit einstellbarer Alarmfunktion (Lüftung ist notwendig)
Digitales Hygrometer mit Alarmfunktion: Die maximale Raumluftfeuchtigkeit sollte 55 % nicht überschreiten.

Ausführlich bei energytools.de: Zum Nutzen und der Anwendung von Hygrometern

#Mein Fazit

  • Um Behaglichkeitsstörungen zu beseitigen, müssen Sie die einzelnen Ursachen gezielt ermitteln.
  • Eine Wärmebildkamera macht die Temperaturverteilung sichtbar und hilft, die Ursache des Unbehagens zu finden.
  • Sind die Auslöser bekannt, können Sie kurzfristige Maßnahmen ergreifen – etwa Möbel umstellen – oder langfristige Lösungen umsetzen, wie den Einbau neuer Fenster.
  • Lassen Sie sich nicht von windigen Anbietern zweifelhafter Produkte überzeugen. Luftbefeuchter oder elektrische Strahlungsheizkörper sind im Betrieb teuer und lösen das Problem nicht.
  • Kaltluftfall vor kalten Fenstern und Außenwänden verschlechtert die Behaglichkeit erheblich.
  • Luftundichtheiten können die Behaglichkeit stark beeinträchtigen und Bauschäden verursachen.
  • Die Luftfeuchtigkeit spielt eine große Rolle für die Wärmeregulation des Körpers. Sie sollte zwischen 35 und 55 % liegen.
  • Ein Hygrometer zeigt Ihnen die genaue Luftfeuchtigkeit an. Es gehört in jeden Haushalt.
  • Behaglichkeitsstörungen und hygienische Probleme zu beseitigen ist der wichtigste Effekt. Die damit verbundene Einsparung von Heizenergie und Kosten ist ein sehr willkommener Nebeneffekt.
  • Ich möchte Ihnen helfen, einfache und nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Deshalb gehe ich im Folgenden ausführlich auf alle Faktoren ein, die die thermische Behaglichkeit positiv beeinflussen können.
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Frank Nowotka von Dipl.-Ing. Frank Nowotka,

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