Taupunkt-Rechner
Der Taupunkt-Rechner zeigt auf einfache Art und Weise, bei welchen Eigenschaften der Raumluft Tauwasserbildung auf Oberflächen möglich ist.
#Beispiel 1:
- Geben Sie die Raumlufttemperatur (etwa Raummitte gemessen) mit dem ersten Schieberegler ein, z. B. 21 °C.
- Stellen Sie den zweiten Schieberegler auf die gemessene relative Raumluftfeuchtigkeit ein, z. B. 60 %.
- Die bei diesen Bedingungen abgelesene Taupunkttemperatur liegt bei 12,9 °C. Mit anderen Worten: Haben wir im Raum irgendwo eine Fläche, die eine Oberflächentemperatur von weniger als 12,9 °C aufweist, kann sich bei den oben beschriebenen Bedingungen auf dieser Fläche Tauwasser bilden. Das wäre bei winterlichen Bedingungen auf einer Zweischeiben-Isolierverglasung der Fall. Ebenfalls würde sich Tauwasser auch auf der Innenseite einer Außenwand bilden, die kühler ist als 12,9 °C. Das ist bei einer Außenwand mit 36 cm starkem Ziegelmauerwerk aus den 60er-Jahren bei winterlichen Bedingungen besonders in Raumecken der Fall.
#Beispiel 2:
- Geben Sie die Raumlufttemperatur (etwa Raummitte gemessen) mit dem ersten Schieberegler ein, z. B. 21 °C.
- Die Raumluftfeuchtigkeit wird nun mit dem Schieberegler auf 70 % erhöht (z. B. durch Wäschetrocknen). Die Taupunkttemperatur steigt in diesem Fall auf 15,3 °C. Daraus folgt, dass beim Unterschreiten einer Oberflächentemperatur von 15,3 °C Kondensat auf der Oberfläche der Wand, des Fensters, des Spiegels, der Fliesen im Bad usw. entstehen kann.
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