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EPS Hartschaumgranulat

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Steckbrief, bauphysikalische Eigenschaften, Anwendungen, Vor- und Nachteile von EPS Hartschaumgranulat

DämmstoffEPS Hartschaum-GranulatBaumwoll-DämmmattenSchafwolle-DämmmattenKorkschrot-DämmplattenSchilfrohr-DämmplattenMineralschaum-DämmplattenEPS Hartschaum-DämmplattenXPS Hartschaum-DämmplattenPolyurethanschaum-DämmplattenHolzwolleverbund-DämmplattenGlasschaum-DämmplattenHolzfaser-DämmplattenKalzium-Silikat-Platten
schüttfähig x
einblasfähigx
mattenartigxx
plattenartig xxxxxxxxxx
Kurzcharakteristikstaubfrei, setzungssicher, nagetiersicher, als Einblasdämmstoff: rieselfähig, verklebbarmottensicher, gute Dämmwirkung, diffusionsoffen, guter Schallschutzelastisch, gut dämmend, teuerdruckbelastbar, wenig elastisch, gut dämmend, schrumpft nichteinheimisch, ohne Zusatz von chemischen Mitteln, mäßige Dämmungnicht brennbar, mineralisch, gute Wärmedämmunggut verarbeitbar, preiswert, sehr gut wärmedämmendgut verarbeitbar, preiswert, sehr gut wärmedämmend, wasserdichtdruckfest, sehr gute Dämmwirkung, einfache Verarbeitungin der Fläche gut dämmend, guter Schallschutz (Mineralwolle),wasser- und dampfdicht, druckfest, gut dämmend, teuergut dämmend, leichte Verarbeitung, diffusionsoffen, preiswertfeuchtetolerant, schimmelresistent, mäßige Wärmedämmung, teuer
Anwendung, Eignung, Verarbeitung:
  • als lose Schüttung, z.B. als horizontale, nicht druckbelastbare Wärmedämmung zwischen Dachsparren, Balkendecken und in Hohlräumen (oberste Geschossdecke, Kellerdecke)
  • Hohlwandmauerwerk im Neubau (Schicht für Schicht)
  • Verfüllung von Haustrennwänden
  • Verfüllung von Schächten.

  • als Einblasdämmung in Hohlräume bei zweischaligem Außenwand-Mauerwerk, hinter Putz- und Klinkerfassaden.
  • Die Luftschicht ist zuvor auf (evtl.) vorhandene Bauschuttreste zu prüfen.
  • Einblasdämmung in Deckenhohlräume, besonders auch für Gewölbe-Kappen-Konstruktionen geeignet
    Geschossdecke
  • Innendämmung
  • Trennwände
  • Zwischensparrendämmung,
  • Außenwanddämmung mit hinterlüfteter Fassade
  • Stopfwolle kann gut PU-Schäume beim Einbau von Fenstern und Tieren ersetzen
  • als Dämmung im Dachraum (Zwischensparrendämmung) einsetzbar
  • Decken
  • Hohlräume
  • Installationen
  • Außenwände mit hinterlüfteter Fassade
  • Platten im Wärmedämmverbundsystem WDVS
  • Außenwanddämmung mit hinterlüfteter Fassade,
  • Trittschalldämmung
  • Backkork-Platten können mit Kreissägen, elektrischem Fuchsschwanz oder Handsägen geschnitten werden.
  • für Innendämmung wegen des Eigengruchs nicht empfehlenswert
  • Außenwandwärmedämmung, z.B. wird bei einer Dämmschicht von 12 cm, die zwischen einer Holzständerkonstruktion liegt, mit einer 5 cm dicken, wärmetechnisch wirksamen Schilfrohr-Dämmplatte verschalt und die Oberfläche geputzt.
  • Innnendämmung
  • Putzträger für Lehmputze
  • Bei Außenwanddämmungen wird nur gedübelt
  • in Parallelrichtung der Halme formbar und somit auch für runde Bauteile geeignet.
  • waagerecht liegende Halme erleichtern das spätere Verputzen
  • waagerecht liegende Halme verbessern die Dämmeigenschaften, da nur geringe vertikale Strömungen möglich
  • geeignet auf massiven, bewegungsarmen Unterkonstruktionen
  • unterseitige Deckendämmung (z.B. Kellerdecke)
  • Dachdämmung z.B. bei massiven Steildächern
  • für diffusionsoffene Dämmsysteme außen und innen, je nach Hersteller
  • Flachdachdämmung,
  • bis 100 m Gebäudehöhe unverdübelt klebbar
  • schneidfähig mit Säge oder Schneidegerät ohne Ausfransungen
  • Schleiffähig, dabei Staubentwicklung
  • Aufkleben mit mindestens 70 % Klebefläche mit Zahntraufel vollflächig oder Punkt/Rand-Verklebung
  • offenen Fugen, Plattenstöße und Ausbrechungen mit Spezialmasse verfüllen
  • Armierungsgewebe auftragen, Diagonalarmierung über Fenster und Türecken, im Stoßbereich 10 cm überlappen lassen
  • Putz als Schlussbeschichtung
  • Innendämmung,
  • Außenwanddämmung als WDVS (Thermohaut), geputzt oder mit hinterlüfteter Fassade,
  • Kerndämmung (spezielle Zulassung),
  • Unter- und Übersparrendämmung,
  • Trittschalldämmung ,
  • Kelleraußendämmung (spezielle Zulassung)
  • Kelleraußendämmung (Perimeterdämmung),
  • Wärmedämmung unter dem Gebäude
  • Innendämmung, Kerndämmung,
  • Über- bzw. Aufsparrendämmung,
  • Umkehrdach,
  • Flachdachdämmung,

  • Fassadensockeldämmung,
  • Kompensation von Wärmebrücken,
  • Flachdachdämmung (Industriebauten, Hallen),
  • Umkehrdach,
  • Steildachdämmung,
  • Geschossdeckendämmung,
  • oberste begehbare Geschossdecke von oben,
  • obersten nicht begehbaren Geschossdecke von oben,
  • Dämmung des Fußbodens unter Estrich,
  • Innendämmung,

  • Außenwanddämmung als Thermohaut mit Spaltklinkern oder geputzt,
  • Kelleraußendämmung  (Perimeterdämmung),
  • Rohrschalendämmung

  • Wärmedämmung von Decken und Wänden, z.B. Kellerräume,
  • Innendämmung,
  • Außenwanddämmung als Thermohaut, verputzt,
  • Verbundplatten als Untersparrendämmung, verputzt,
  • verlorene Schalung für Betonteile,
  • Durchfahrten sowie auskragende, feuchtegeschützte Bauteile,
  • Zur nachträglichen Wärme- und Schalldämmung von Keller- und Tiefgaragendecken (Mittel- und Großgaragen) gemäß Garagenverordnung der Bundesländer, sowie Wänden  (mit Mineralwollekern)
  • Flachdach
  • Fassade, Sockel
  • Innendämmung (Wand, Boden, Decke)
  • spezielle Elemente werden zur Wärmedämmung unter tragenden oder nicht tragenden Wänden eingesetzt, vor allem beim Mauerfuss über Kellerdecken oder erdberührten Bodenplatten und bei Zwischenwänden auf wärmegedämmten Böden
  • kein Mörtel im Stoßfugenbereich!
  • planebene Verlegung
  • Universelle Sockelelemente für den Passivhausbau
  • Geschossdecke,
  • Innendämmung,
  • Trennwände,
  • Zwischensparrendämmung,
  • Aufsparrendämmung,
  • Außenwanddämmung mit Thermohaut und hinterlüfteter Fassade,
  • Unterdachplatten,
  • Trittschalldämmung,
  • Zuschnitt mit einem feinzahnigen Sägeblatt
  • geeignet für die Innendämmung der Außenwand bei Schimmelpilzgefahr, Schimmelpilzsanierung, eventuell bei feuchtem Untergrund
  • geeignet für kritische Bereiche, wie Fenster- und Türlaibungen
  • verfügbar sind vorgefertigte Dämmkeile zur Reduzierung von Wärmebrücken
  • zur Verbesserung der Wärmedämmung gibt es Platten mit einem PU-Schaumkern, womit jedoch der Vorteil hoher Kapillaraktivität zunichte gemacht werden
    dürfte
  • Kalziumsilikatplatten können mit Handsägen geschnitten werden. Sie werden mit speziellen Mörteln angesetzt.
  • Der oft gegebene Hinweis, die Platten bei hoher Luftfeuchtigkeit und als einzig funktionierenden Dämmstoff bei der Innendämmung einzusetzen, entspringt der fehlerhaften Vorstellung von der sogenannten Wandatmung. Das Ziel muss sein, die hohe Luftfeuchtigkeit durch Intelligente Lüftung (Anlagentechnik oder Fensterlüftung) abzusenken, da die Wandatmung nicht funktioniert!
Bilder
Schüttung im Fußboden bzw. oberste Geschossdecke
Schüttung im Fußboden bzw. oberste Geschossdecke
Dämmplatte aus Backkork
Dämmplatte aus Backkork
Schilfrohr-Dämmplatten am Haus
Schilfrohr-Dämmplatten am Haus


Mit Draht gebundene Schilfrohrmatte
Mit Draht gebundene Schilfrohrmatte
Zuschneiden einer Mineralschaumplatte
Zuschneiden einer Mineralschaumplatte


Mineralschaum-Dämmplatte für die Innendämmung, Foto: Multipor
Mineralschaum-Dämmplatte für die Innendämmung, Foto: Multipor


Mineralschaum
Mineralschaum
graues EPS, mit Graphitstaub, WLG 032
graues EPS, mit Graphitstaub, WLG 032


weißes EPS, WLG 004
weißes EPS, WLG 004


Styrodur für wärmegedämmte Bodenplatte
Styrodur für wärmegedämmte Bodenplatte


Angelieferte, vorgefertigte Dämmelemente aus Styrodur
Angelieferte, vorgefertigte Dämmelemente aus Styrodur
Polyurethanschaum-Dämmplatte mit Stufenfalz
Polyurethanschaum-Dämmplatte mit Stufenfalz
Verbundplatte aus Steinwolle und zementgebundenen Holzfasern
Verbundplatte aus Steinwolle und zementgebundenen Holzfasern
Dämmsystem Glasschaum-Platte und -schotter, Foto: Glapor
Dämmsystem Glasschaum-Platte und -schotter, Foto: Glapor


Glasschaumplatten für Dämmung der Bodenplatte, Foto: Glapor
Glasschaumplatten für Dämmung der Bodenplatte, Foto: Glapor
biegesteife Holzfaserdämmplatte
biegesteife Holzfaserdämmplatte


Mit Holzfaser-Dämmplatten vorgedeckte Dachkonstruktionen


Vorbereitung des Einbaus von Holzfaserdämmplatten (Innendämmung)
Vorbereitung des Einbaus von Holzfaserdämmplatten (Innendämmung)
Einbau von Kalzium-Silikatplatten (Innendämmung)
Einbau von Kalzium-Silikatplatten (Innendämmung)
Video
Handelsname(n)Alpor, Joma-Perl, Supearl, rigibead, HK33, Neopor Kerndämmung, Styrodämm 033alchimea, isoblueIsolenawolle, Alchimea lana, woolin, klimalan, thermalanSenmar, Hebo, Cortex, Recy-Kork, Emfa, Ziro, CorkthermHiss Reet Platte, Eiwa, ClaytecStoTherm Cell (Sto Ag), Multipor Xella Dämmsysteme GmbH, Poratec Dennert und anderStyropor, airpop, Austrotherm, Steinopor, Sagex, Swisspor, u.a.Styrodur, Austrotherm, Jackson, DowPuren, Bauder, Bachl, Linzmeier, Kingspan, PIR u.a.HWL-Platte, Heraklith, (Sauerkrautplatte)Cori-Glass, Foam-Glass, GlaporPavatex, Gutex, Celith, Steico, Unger, inthermo, kronoply, Knauf, Agepan, u.a.calciumsilikat, cape board, silca, calsitherm, getifix, epasit, epatherm, promat, calsil (baumit) u.a.
Herstellung, HerkunftExpandiertes Polystyrol EPS entsteht durch Aufschäumen von Polystyrolgranulat (Erdöl-Produkt). Dabei bläht sich das Grundmaterial bis auf das 50-fache zu Polystyrol-Schaumpartikeln auf. In weiteren Verarbeitungsschritten (u.a. wärmetechnische Prozesse, Zerkleinerung, Grafittierung, Hydrophobierung) erfolgt die Umarbeitung in das gewünschte Einblasmaterial mit einer Korngröße von 3 – 6 mm
  • wird aus der pflanzlichen Baumwoll-Faser hergestellt
  • in asiatischen Ländern  Monokulturen
  • Fasern werden zur Verbesserung des Brandschutzes mit ca. 3% Borsalzen imprägniert
  • teilweise Recycling-Baumwolle
  • Schaf-Wolle ist ein Abfallprodukt der Fleisch- und Milchproduktion mit Schafen
  • Grundbaustein der Schafwollfaser ist das unlösliche Protein Keratin
  • Rohwolle muss zunächst mit Hilfe von Seifen und Soda gewaschen werden
  • Gewaschener Schafschurwolle wird ca. 3-5% Borsalz (teilweise auch andere, teils problematische Stoffe) zugesetzt und mit Naturkautschuck an der Wollfaser fixiert, um den Brandschutz und die Mottensicherheit zu verbessern,
  • Als Mottenschutz werden alternativ auch Harnstoffderivate zugegeben.
  • Bei der Herstellung von Matten werden teilweise Polyester- oder Kokos-Stützfasern zugegeben.
  • überwiegend einheimische, europäische Wolle, aber auch lange Transportwege, da zum Teil Neuseeländische Wolle
Rinde der etwa alle 7 bis 10 Jahre schälbaren Korkeichen, überwiegend aus Portugal, Spanien, Marokko
  • Korkschrot wird nach thermischer Behandlung (350 °C) zu Blöcken verpresst (Eigenharz) und in Dämmplatten geschnitten,
  • Dämmplatten aus Korkschrot mit künstlichen Bindemitteln möglich (Melaminharz, Harnstoff, Formaldehyd)
  • Erneuerbarer und zu 100% natürlicher Rohstoff, natürliches Herstellungsverfahren ohne fremde Zusätze
Schilf wird geschnitten und in Lagen bis 5 cm gefügt und mit Draht zu Platten verbunden. Herkunft: Polen, Ungarn, auch Donaudeltaca. 50% Quarzmehl, 24% Kalkhydrat, 24% Zement, 2% Hydrophobierung
  • EPS, Schaumkunststoff; Monostyrol, hergestellt aus Erdöl (lange Prozesskette mit einer Reihe giftiger Stoffe), polymerisiert zu Polystyrol;
  • Polystyrolgranulat verklebt durch Wärmeentwicklung; das im Granulat enthaltene Treibmittel Pentan bläht durch die Wärmeeinwirkung das Grundmaterial auf;
  • Blöcke oder Formteile

  • XPS, geschlossenzelliger Schaumkunststoff (95 %)
  • Farbe grün (BASF), blau (DOW)
  • Monostyrol, hergestellt aus Erdöl (lange Prozesskette mit einer Reihe giftiger Stoffe) polymerisiert zu Polystyrol
  • im Extruder wird Polystyrol aufgeschmolzen und durch Zugabe eines Treibmittels aufgeschäumt
  • als Treibmittel werden bzw. wurden teilhalogenierte Kohlenwasserstoffe (HFCKW) verwendet
  • seit 1999 ist Styrodur C (BASF) frei von FCKW, HFCKW, HFKW;
  • als Treibmittel wird CO2verwendet
  • das verbleibende Zellgas ist Luft
  • Schaumkunststoff; hergestellt aus Erdöl,
  • chemische Reaktion von Polyol und Polyisocyanat;
  • unter Treibmittelzusatz (früher in Deutschland FCKW – heute Pentan ) bläht das Grundmaterial auf;
  • für Importe ist die Art des Treibmittels nicht gesichert, teilweise noch FCKW
  • PIR ist ein ein Verwandter von PU-Schaum mit gleichen Eigenschaften
  • Holzwolle: langfasrige Nadelholzwolle wird durch Magnesit (bräunlich) oder Zement (grau) gebunden
  • Zwischen den Holzwolleschichten kann sich Mineralwolle (Fasern senkrecht) oder Styropor befinden
Glasschaum wird aus natürlichen, nahezu unbegrenzt vorkommenden Rohstoffen (Sand, Dolomit, Kalk) hergestellt. Glas (z.B. auch recycling-Glas) wird gemahlen, mit Kohlenstoff vermischt, erhitzt und geschmolzen; bei der Verbrennung des Kohlenstoffes bilden sich Gasblasen, die das Glas aufschäumen; es bilden sich völlig geschlossene Glaszellen, in denen neben COauch H2S (Schwefelwasserstoff) enthalten ist, weshalb Schaumglas beim Brechen nach faulen Eiern riecht.
  • aus einheimischen Nadelholzreststoffen und Schwachhölzern, ohne chemisch behandelte Hölzer
  • Fasern werden mit Wasser zu einem Brei vermengt, zu Platten geformt, gepresst und getrocknet; die Fasern verfilzen und werden durch das der Zellulose eigene Bindemittel Lignin gebunden
  • mit Bindemittel Kali-Wasserglas in Stärken bis 20 cm
  • einige Hersteller setzen PVAC-Leim (bis 1%) als Bindemittel zu
  • teilweise Zusatz von Aluminiumsulfat gegen Schimmel und Fäulnis

Quarzsand, Kalk, Wasserglas und Zellulosefasern werden mit Wasser gemischt und in Formen gegossen. Unter Einsatz von Aluminium kommt es zur Bildung von Wasserstoff, der die Poren bildet. Die Blöcke werden geschnitten und gehärtet, wobei sich die Kalziumsilikate bilden.

stoffliche Eigenschaften
  • staubfrei,
  • setzungssicher,
  • nicht komprimierbar,
  • ungebunden
  • brennbar
  • elastisch
  • gut dämmend
  • Fasern werden von Fraßschädlingen nicht angegriffen
  • guter Schallschutz
  • formstabil,
  • sehr elastisch
  • hygroskopisch, bindet Wasser durch Einlagerung
  • dampfdiffusionsoffene Konstruktionen möglich
  • feuchteregulierend
  • gut geeignet als Stopfwolle
  • druckbelastbar
  • wenig elastisch
  • gut dämmend
  • keine Flammenschutzmittel
  • masstabil, schrumpft und quillt nicht
  • als Wasserpflanze extrem verrottungsbeständig
  • hoher Silikat-Anteil in den Halmen bewirkt Fäulnissicherheit,
  • verhindert Aufquellen und Schwinden
  • Schilf im Putz nur schwer entflammbar
  • ohne Zusatz von chemischen Mitteln
  • sehr bruchsicher
  • Schilf ist der einzige Naturdämmstoff aus pflanzlichen Rohstoffen, der völlig unbehandelt eingesetzt wird
  • in Parallelrichtung der Halme formbar und somit auch für runde Bauteile geeignet.
  • faserfrei,
  • nicht brennbar,
  • hydrophobiert,
  • formstabil,
  • zug- und druckfest
  • Schallschutz befriedigend
  • Druckfestigkeit ca. 360 kN/m2
  • Abreißfestigkeit ca. 85 kN/m2
  • diffusionsoffene Konstruktionen möglich
  • thermoplastischer Schaumstoff,
  • sehr leicht,
  • leicht diffusionsbremsend,
  • lässt sich einfach mit Hitzdraht schneiden
  • thermoplastischer Kunststoff,
  • wenig elastisch
  • sehr leicht,
  • unverrottbar im eingebauten Zustand
  • relativ druckfest,
  • sehr geringe Wasseraufnahme,
  • lässt sich einfach mit Hitzdraht schneiden

  • sehr leicht,
  • geschlossenzellig,
  • relativ hohe Druckfestigkeit
  • sehr geringe Wasseraufnahme
  • Brandschutz durch Zusatz von Flammenhemmern, Phosphorsäureesther;
  • gut Wärmedämmend,
  • schallabsorbierend (mit Mineralwolle)
  • diffusionsoffen (mit Mineralwolle)
  • druckfest
  • biegefest
  • nicht elastisch
  • wasser- und dampfdicht,
  • nicht brennbar,
  • druckfest,
  • maßbeständig
  • nichtelastisch
  • Ohne VOC oder andere flüchtige Substanzen.
  • im offen eingebauten Zustand feuchteregulierend (überschüssige Feuchtigkeit wird aus der Raumluft aufgenommen und bei Reduzierung der Raumluftfeuchte wieder an die Luft abgegeben),
  • Langzeitverhalten wie Massivholz
  • hoher pH-Wert >10
  • sehr guter Brandschutz
  • hohe Druckbelastbarkeit
  • mittlerer Schallschutz
  • hohe Kapillaraktivität, kann sehr viel Wasser zwischenspeichern und weiterleiten
sorptionsfähigneinjajajajaneinneinneinneinneinjaja
kapillar leitfähigneinjajajaneinneinneinneinneinjaja
Setzbarkeit
Dämmstoffdichte in kg/m³ im eingebauten Zustand16 – 28, ca. 20 RigiBead®, 21-23 HK33, 16 bis 20 Styrodämm 03320 bis 6025 bis 70100150 bis 230115PS15: 15 ; PS20: 20; PS30: 3025 – 4515-80, im Mittel 30110 (100 – 160)150-300180 - 300
Wärmeleitfähigkeit in W/mK0,033 bis 0,0350,0400,036 bis 0,0400,040 bis 0,0500,055 – 0,070,038 bis 0,0450,032 (grau) bis 0,040 (weiß)0,032 – 0,040,025 – 0,04Mit Polystyrolkern: 0,032; Deckschicht: 0,090,036 bis 0,0400,035 bis 0,050,053 - 0,073
U-Wert bei 20 cm Stärke im eingebauten Zustand in W/m²Kca. 0,1750,20,180,20,275 - 0,350,19 bis 0,2250,16 bis 0,200,16 bis 0,200,125etwa 0,186 bei 175 mm Dicke0,18 bis 0,20,175 bis 0,250,265
Diffusionswiderstand my5 bis 301 bis 21 bis 310 bis 3023 bis 7PS 15 ca. 20 – 50, PS 20 ca. 30 bis 70, PS 30 ca. 40 – 10080 – 200, je nach Druckfestigkeit30 – 100Holzwolle Deckschicht: 2/5; Polystyrolkern:20/40dampfdicht3-10, je nach Beimischung von Bitumen/Wachs3 - 10
Wärmekapazität, spezifische in kJ/kgK0,8 bis 1,31 bis 1,71,81,21,31,51,51,5120,8 bis 1,0
Herstellungsenergie kWh/m³etwa 18 kWh/m³ bis 200 kWh/m³, je nach Dichte90 bis 10040-80100 bis 440 kWh (Korkplatten) durch relativ lange Transportwege450-1.000600 bis 1700800 bis 1200 kWh/m³
BrandschutzklasseE / B1, schwer entflammbarB1, EE, Entzündungstemperatur von 580–600°C, selbstverlöschendB2, EA1B2; B1 mit Hilfe von Flammenschutzmitteln (Bromwasserstoff, Phosphorverbindungen)B1,EB1, B2 mit KaschierungenB1 mit Polystyrolkern; Nichtbrennbar, Euroklasse A2-s1, d0 mit MineralwollekernEuroklasse A1, nicht brennbar, keine toxischen BrandgaseB 2, teilweise unter Zusatz von AluminiumsulfatA2, A1
Angebot, Liefermöglichkeitin Säcken, als BigBag, SiloPlatten und Rollenware, bis 140 mm DickeDämmfilz, Matte, Trittschall-Dämmplatte, Stopfwollein Platten bis 300 mm Stärkebis 12 cm dicke Platten unterschiedlicher GrößePlatten in verschiedenen Stärken bis 300mm, Größe 580×380 cm und 600×390praktisch in allen denkbaren Größenpraktisch in allen denkbaren Größenverschiedene Platten bis 300mm DickePlatten bis 120 mm Dicke
Risikenkeine Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW, HFCKW, HFKW), kein HBCDbei der Verarbeitung der Fasern/im eingebauten Zustand unbekannt
  • Beim Einbau von Schafwolle-Dämmmatten ist keine Schutzbekleidung notwendig, da keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen bekannt sind.
  • keine gesundheitlichen Risiken aus Faserbelastungen der Lunge bekannt
für expandierten Korkschrot bekannt, da durch das Erhitzen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK, Benzpyren) entstehen
  • bei der Herstellung: Monostyrolemission, Pentanemission (Schäumungsvorgang, klimarelevantes Gas)
  • im Gebrauch: nach einer Ausgasungszeit von mindestens 6 Wochen nach Herstellung keine nennenswerten Emissionen
  • im Brandfall: Belastung mit toxischen Gasen (Kohlenmonoxid, Aromaten)
  • Bromhaltige Flammschutzmittel sind umwelt- und gesundheitsschädlich
  • bei der Herstellung: Monostyrolemission, Pentanemission (Schäumungsvorgang, klimarelevantes Gas)
  • im Gebrauch: nach einer Ausgasungszeit von mindestens 6 Wochen nach Herstellung keine nennenswerten Emissionen
  • im Brandfall: Belastung mit toxischen Gasen (Kohlenmonoxid, Aromaten)
  • Bromhaltige Flammschutzmittel sind umwelt- und gesundheitsschädlich
  • bei der Herstellung: Treibmittel klimarelevant, Diisocyanate hochgiftig
  • bei der Verarbeitung (Sägen, Bohren) ist mit der Freisetzung von Isocyanaten zu rechnen
  • im Gebrauch: keine speziellen toxischen Emissionen
  • im Brandfall: starke Qualmbildung, Spuren von toxischen Gasen (u.a. Blausäure – Cyanwasserstoff, Kohlenmonoxid)
  • im Brandfall geben unbehandelte Platten keine toxischen Stoffe ab
  • bei bituminierten Platten besteht die Gefahr der Emission verschiedener Kohlenwasserstoffe,
  • bei der Verarbeitung lungengängige Holzstäube: Verdacht auf Krebs erzeugendes Potenzial
  • Umweltproduktdeklaration EPD-CSP-2013111-D (calsitherm)

  • Calciumsilikatplatten werden als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Bei der Verarbeitung (Sägen, Bohren) kommt es zur Staubbildung, weshalb Masken getragen werden sollten.
Beständigkeit
  • mottensicher, da kein tierisches Eiweiß
  • keine Nahrungsgrundlage für andere Tiere (ausgenommen Holzschädlinge
  • Material wird zum Nestbau verwendet, daher gut gegen das Eindringen von Tieren schützen
  • längere Durchfeuchtung vermeiden, da fäulnisgefährdet
  • Keratin ist resistent gegen mikrobiellen Abbau.
  • Schafwolle ist resistent gegen Schimmelpilzbildung
  • abstoßende Wirkung auf Nagetiere
  • Beständigkeit gegen Motten durch Mottenschutzmittel Thorlan (1%)
alterungsbeständig, verrottungsfest, fäulnisresistentSchilf kann längere Zeit einer Durchfeuchtung widerstehen
  • resistent gegen Bakterien-, Pilz und Ungezieferbefall
  • beständig gegen alkalisch reagierende Stoffe
  • unverrottbar im eingebauten Zustand
  • nicht lösemittelbeständig,
  • zerfällt unter UV-Strahlung
  • nicht lösemittelbeständig
  • zersetzt sich durch UV-Strahlung
  • im eingebauten Zustand unverrottbar
  • im Erdreich ohne weitere Beschichtungen einsetzbar

  • beständig gegen die meisten im Bauwesen eingesetzten Lösemittel
  • nicht beständig gegenüber Licht bzw. UV-Strahlung
  • beständig gegenüber Weichmachern aus Folien. Klebebändern
  • beständig gegenüber Bitumen
  • beständig gegenüber Kraftstoffen, Mineralölen, verdünnten Säuren und Laugen
  • säurebeständig
  • UV-beständig
  • alterungsbeständig,
  • schädlingssicher,
  • Zerstörung der Schaumstruktur im Randbereich durch gefrierendes Wasser
  • mottensicher, da kein tierisches Eiweiß
  • keine Nahrungsgrundlage für andere Tiere (ausgenommen Holzschädlinge)
  • kurze Durchfeuchtungen werden bei diffusionsoffenen Aufbauten problemlos abgebaut
  • längere Durchfeuchtung vermeiden, da fäulnisgefährdet, außerdem quellen die Platten auf, Ausnahme Unterdachplatten, bituminiert oder gewachst
feuchteresistent, schimmelpilzsicher
Entsorgungteilw. recyclefähig, problematisch, z.B. durch Absaugung, nicht deponiefähig
  • recyclingfähig
  • Kompostierung möglich (Achtung: Brandschutz-, Mottenschutzmittel)
  • Recycling möglich
  • deponiefähig
Kompostierung möglich, da keine chemischen Zusatzstoffeals Bauschutt deponierbar
  • teilweise recyclebar
  • problematische Stoffe bei der Verbrennung
  • In Deutschland durften HBCD-haltige Polystyrol-Dämmstoffe nur bis zum 30. Dezember 2017 als ungefährlicher Abfall entsorgt werden (Müllverbrennung).

  • teilweise recyclebar (downrecycling)
  • meist energetische Verwertung
  • problematische Stoffe bei der Verbrennung (spezielle Müllverbrennungsanlagen
  • In Deutschland durften HBCD-haltige Polystyrol-Dämmstoffe nur bis zum 30. Dezember 2017 als ungefährlicher Abfall entsorgt werden (Müllverbrennung)
  • bei schadensfreiem Ausbau Recycling möglich,
  • zerkleinert zur Verarbeitung zu neuen Dämmstoffen,
  • deponiefähig (Bauschutt),
  • biologisch nicht abbaubar
  • Recycling nur bei zerstörungsfreiem Ausbau möglich, was aber schwierig ist;
  • deponiefähig,
  • wenn verputzt: normaler Bauschutt
  • keine Asbest, auch nicht bei älteren Platten
  • mit Kern Styropor unklare Entsorgungslage
  • Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen (mit Styroporkern)
  • Recycling prinzipiell möglich, aber wenn einmal eingebaut schwer;
  • wieder einschmelzbar,
  • deponiefähig,

  • Bauschutt, mit Bitumen verklebtes Material kann granuliert für den Straßenbau zur Verfügung gestellt werden
  • recyclingfähig,
  • deponiefähig
  • unbehandelte Platten kompostierfähig
  • ansonsten thermische Verwertung
  • einfache Entsorgung wegen des mineralischen Charakters
  • recyclingfähig
  • deponiefähig (Bauschutt)
Zulassungs-Nr. bzw. NormenDIN EN 13163, Z-23.12-1632 (RigiBead®), Z-23.12-1665 Jomaperl Z-23.12-1707Z-23.11.-308 (ISOCOTTON)Z-23.11-1344 (corktherm)DIN 18164, EN 13163Z-23-15-1481, DIN EN 13164, DIN 18164DIN EN 13165Z-23.15-1721 (Styropor), Z-23.15-1619 (Mineralwolle), DIN EN 131DIN EN 13167DIN EN 13171
Vorteile:
  • Geringes Gewicht
  • Gute Wärmedämmungeigenschaften
  • Leichte Verarbeitung
  • Sehr gute Rieselfähigkeit bei der Verwendung als Trockenschüttung in Balkendecken und Hohlräume bzw. bei der Überdeckung von Rohren und Kanälen
  • kein Nährboden für Pilze und Schimmel,
  • Nager haben keine Chance ein Nest zu bauen
  • Setzt sich nicht
  • Aufgrund der sehr guten Materialverteilung beim Einblasen werden nur wenige Einblasöffnungen benötigt.
  • Es genügen Einblasöffnungen mit einem Durchmesser von nur 20 mm.
  • das Material ist weitgehend setzungssicher und füllt lückenlos auch unförmige Hohlräume aus.
  • Für Hohlschichten ab 4 cm Dicke geeignet.
  • eine Verklebung bei der Verarbeitung ist möglich.
  • Mottensicher, da Pflanzenfaser überwiegend Zellulose
  • diffusionsoffen
  • alterungsbeständig
  • thermisch belastbar (bis 100°C)
  • stand- und rüttelfest
  • chemisch neutral
  • recyclebar
  • angenehme Verarbeitung
  • durch hohes Wasseraufnahmevermögen sehr fehlertolerant bei Wasserschäden
  • natürlicher, umweltschonend produzierter und nachwachsender Dämmstoff
  • durch hohe Knickfestigkeit der Fasern geringe Staubbelastung während der Verarbeitung
  • hat die Eigenschaft zahlreiche Schadstoffe (Formaldehyd, Ozon) zu binden, die Substanzen reagieren mit der Faser und sind damit permanent in ihr gebunden
  • guter sommerlicher Wärmeschutz
  • Feuchteregulierung gut
  • nachwachsender Rohstoff
  • einheimisch
  • einheimische Rohstoffe, kurze Transportwege
  • nicht brennbar
  • mineralisch
  • hoher ph-Wert
  • große, ununterbrochene Flächen können rasch und sauber gedämmt werden
  • keine Faser- oder Staubemissionen bei der Verarbeitung
  • gut passend zuzuschneiden mit Thermodraht
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • große, ununterbrochene Flächen können rasch und sauber gedämmt werden
  • keine Faser- oder Staubemissionen bei der Verarbeitung
  • kaum Wasseraufnahme
  • druckfest
  • relativ hoher Dampfdiffusionswiderstand günstig für Innendämmung (Montage ohne Dampfbremse),
  • auch in geringeren Schichtdicken zur Kompensation von Wärmebrücken
  • sehr gute Dämmwirkung
  • gute dampfbremsende Wirkung bei Innendämmung
  • große, ununterbrochene Flächen können rasch und sauber gedämmt werden
  • keine Faseremissionen bei der Verarbeitung
  • einfache Verarbeitung
  • Durch die große Dichte der Normalplatte kann bei entsprechender Schichtdicke ein guter sommerlicher Wärmeschutz von Leichbaukonstruktionen (Dachgeschoss) erzielt werden.
  • Platten können unverputzt auch als Schall schluckende Verkleidung verwendet werden (Mineralwolle)
  • guter Putzträger
  • Mit Mineralwollekern: schmelzen nicht, tropfen nicht brennend ab und lassen nur eine geringe Rauchentwicklung zu
  • wasserdicht, druckfest, dampfdicht, maßbeständig, nichtbrennbar, säurebeständig, schädlingssicher, leicht zu bearbeiten

  • enthält keine ozonschädigenden Treibgase (FCKW/ H-FCKW usw.), Flammschutzmittel oder Bindemittel,
  • nicht brennbarer, dampfdichter Dämmstoff
  • für hohe Druckanforderungen geeignet 0,7 bis 1,7 N/mm²
  • einheimische Rohstoffe
  • sehr gute bauphysikalische Eigenschaften
  • Holzfaser-Unterdachplatte verringert durch ihre wärmedämmenden Eigenschaften die Wärmebrücke Holzbalken
  • diffusionsoffene Konstruktionen des wärmegedämmten Daches sind möglich, Wärmedämmstoff kann dadurch ohne Hinterlüftungsebenen direkt bis an die Dämmplatte eingebracht werden; Voraussetzung dafür ist eine hervorragende Luftdichtheit der raumseitigen Dampfbremse
  • Ein-Personen-Arbeit möglich
  • leichter Transport
  • einfacher Zuschnitt
  • Regen-, Flugschnee- und Winddichtheit wird durch eine entsprechende Profilierung von Holzfaserdämmplatten für Unterdach-Konstruktionen gewährleistet
  • einfache Verarbeitung
  • keine Dampfbremse notwendig
  • besitzt aufgrund des hohen pH-Werts (10 bis 11) eine Anti-Schimmelwirkung
  • feuchtetolerant
  • formbeständig
  • alterungsbeständig
  • sehr guter Brandschutz
Nachteile:
  • EPS Granulat benötigt als Schüttdämmstoff eine Schalung
  • nicht druckbelastbar
  • geringfügige Setzungen sind nicht 100%ig auszuschließen
  • wenig Masse, geringer Schallschutz
  • für das Einblasen ist eine luftdichte Schalung erforderlich
  • Staubentwicklung bei der Verarbeitung
  • Freisetzung atembarer Fasern, ungeklärte Biolöslichkeit
  • kann nicht als Perimeterdämmstoff eingesetzt werden
  • teuer
  • Korkplatten sind wenig elastisch und passen sich daher nur schwer zwischen Konstruktionshölzer bzw. Sparren ein, Fehlstellen daher möglich
  • höherer Dampfdiffusionswiderstand ist zu berücksichtigen
  • keine Abfallverwendungsmöglichkeit (Stopfen?)
  • Atemschutz beim Schneiden von Platten (siehe Risiken)
  • kann von Nagetieren bewohnt werden
  • kein einheimischer Rohstoff

  • schwierige Herstellung luftdichter Konstruktionen, wenn z.B. die Dämmung auf Fachwerk erfolgt
  • nicht geeignet für Perimeterdämmungen, erdberührte und spritzwassergefährdete Bauteile,
  • nicht als Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk
  • geringere Wärmedämmung erfordert stärkere Dämmschichten
  • mitunter bröseliges Material mit wegbrechenden Kanten (Transport, Umgang auf der Baustelle)
  • Untergründe, aus denen Verformungen in das Dämmsystem übertragen werden können, sind für Mineralschaum-Dämmplatten nicht geeignet.
  • Platten wenig elastisch, deshalb Einpassungsprobleme bei einer Zwischensparrendämmung bzw. Dämmung zwischen Konstruktionshölzern (z.B. Außendämmung mit hinterlüfteter Fassade)
  • relativ hoher Dampfdiffusionswiderstand, erschwert diffusionsoffene Konstruktionen
  • Schrumpfung der Platten um bis zu 3 mm pro Meter im Verlaufe des ersten halben Jahres nach Herstellung
  • wegen geringer Masse reduzierter sommerlicher Wärmeschutz im Dach
  • relativ hoher Dampfdiffusionswiderstand,
  • erschwert diffusionsoffene Konstruktionen bei außen liegenden Dämmschichten (im Keller ohne Bedeutung)
  • kein nachwachsender Rohstoff, hoher Energieaufwand
  • Platten sehr spröde
  • relativ hoher Dampfdiffusionswiderstand, erschwert diffusionsoffene Konstruktionen
  • schlechte Trittschalldämmung, schlechter Schallschutz allgemein
  • Verletzungsgefahr bei alukaschierten Platten
  • Staubbelastung beim Schneiden der Platten (Atemschutz)
  • relativ große Wärmeleitfähigkeit der Deckschichten, bei dicken Kernschichten (Wärmedämmstoff) spielen die Deckschichten keine nennenswerte Rolle
  • schlechtes Preis-Leistungsverhältnis
  • bei der Verarbeitung (schneiden) Staubemissionen, Atemschutzmaske notwendig
  • bei nicht überputzten Anwendungen ist die Herstellung luftdichter Dämmschichten nahezu unmöglich
  • sehr hoher Preis
  • Verarbeitung durch Verkleben mit Heißbitumen
  • keine punktuelle Lasten
  • Holzfaser-Dämmplatten werden bei Transport und Verarbeitung nicht selten durch Unachtsamkeiten an den Kanten (Keil-Nut) gebrochen bzw. die verlegte Platte durchgetreten
  • sorgfältiges Abkleben der vertikalen Stöße erforderlich
  • Holzstäube (Weich-, Hartholz) sind in der MAU-Wertliste als Stoff mit “ begründetem Verdacht auf Krebs erzeugendes Potenzial“ eingestuft, bisher aber nicht nachgewiesen
  • beim Sägen, Trennen, Schleifen in Innenräumen Staubschutzmaske notwendig
  • mäßige Dämmwirkung
  • vergleichsweise teuer
  • hoher Herstellungsenergieaufwand
  • Staubentwicklung bei der Verarbeitung

  • Atemschutz, Handschuhe
  • Einschränkung bei Auswahl der Wandoberflächengestaltung
Preis in EUR für 20 cm Dämmstoffdicke pro m²um 75 €
weitere Informationen
  • alpor
  • joma
  • ecofibre
  • isokern
  • RigiBead® Premium 033
  • RigiBead® Premium 033“ darf als Kerndämmstoff nur von Unternehmen eingebaut werden, die ausreichend Erfahrungen mit dieser Bauart haben und vorher durch die Firma Saint-Gobain Rigips GmbH entsprechend über das Produkt, die Anwendung und deren Verarbeitung geschult und zertifiziert worden sind.
  • HK33
www.dämmt-besser.de
Verband Holzfaser DämmstoffeSommerlicher Wärmeschutz 62 kJ/m²K
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