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Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Alles zum Wärmedämmverbundsystem (WDVS), geeignete Dämmstoffe, Tipps zu Ausführung und Details, sowie Hinweise zu vermeidbaren Fehlern.

Bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wird ein geeigneter Dämmstoff auf die Wandkonstruktion aufgeklebt und eventuell zusätzlich festgedübelt. Anschließend wird auf den Dämmstoff ein spezieller, mit einer Gewebearmierung versehener Putz aufgezogen. Zum Schluss erhält die Oberfläche einen mineralischen oder kunstharzgebundenen Endputz, der mit einem Egalisationsanstrich beschichtet werden kann. Im Sanierungsfall muss geprüft werden, ob der Alt-Putz ausreichend tragfähig ist, also nicht abfällt bzw. absandet und mit dem genutzten Kleber für die Dämmplatten zurechtkommt.

Schema Außendämmung mit Wärmedämmverbundsystem
Schema Außendämmung mit Wärmedämmverbundsystem

Wenn der vorhanden Außenputz tragfähig ist, kann der Dämmstoff nach einer eventuellen Säuberung (Hochdruckreinigen) direkt auf den Putz geklebt werden. Die hierfür geeignete Klebemethode wird auch als Wulst-Punkt-Methode bezeichnet. Hiermit soll erreicht werden, dass die wärmedämmenden Platten richtig eingespannt sind und nicht mit Außenluft hinterströmt werden können. Mindestens 40 % der Flächen sollen miteinander verklebt sein. Verwendung finden mineralische Klebemörtel oder PU-Schaum. Ob auch gedübelt werden muss, hängt vom Untergrund, der Höhe des Gebäudes und der Windbelastung ab.

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