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Beleuchtung

15.02.2019 | von: fegonnow54 | Kategorie: Energie sparen | Druckansicht Druckansicht

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Strom und Kosten sparen durch LED-Leuchtmittel, Lichtausbeute, Vorteile, Tipps zum Ersatz klassischer Glühlampen

Die Beleuchtung mit klassischen Glühbirnen und Energiesparlampen (Leuchtstoffröhren) machte bis 2010 etwa 10 % des Stromverbrauches eines privaten Haushaltes aus. Mit der raschen Marktdurchdringung der LED in den letzten drei, vier Jahren ist der Verbrauchsanteil jedoch stark gesunken und macht bei konsequenter Anwendung der LED nur noch einem Anteil von 2 % bis 3 % aus. Bei einem Vier-Personenhaushalt entspricht dies noch 60 bis 90 kWh im Jahr.

Leuchtmittel mit LED in alter Glühlampenform, Sockel E27
Leuchtmittel mit LED in alter Glühlampenform, Sockel E27

LED ist die englischsprachige Abkürzung für ein Licht aussendendes Halbleiterbauelement, der Leuchtdiode. LED mit akzeptablen Farbtemperaturen sind etwa seit 2010 auf dem Markt. In verschiedensten Bauformen hergestellt, sind LED mittlerweile für alle denkbaren Fassungen und Anwendungen verfügbar. Es wird erwartet, dass 2020 etwa 70% aller Beleuchtungsanwendungen mit LED realisiert werden. Die besonderen Vorteile der LED liegen in ihrer hohen Energieeffizienz und langen Lebensdauer. 

“LED-Leuchtmittel erreichen mit Stand 2016 eine Lichtausbeute von bis zu 134 lm/W. Damit sind sie mehr als 12-mal so effizient wie herkömmliche Glühlampen (6–19 lm/W), deutlich effizienter als Fluoreszenzlampen (Leuchtstoffröhren bzw. Energiesparlampen) mit ca. 89 bis 104 lm/W und Halogenlampen (19 bis 18 lm/W)” (Wikipedia).

LED besitzen viele Vorteile und nur wenige Nachteile. Neben der Energieeffizienz und der langen Lebensdauer arbeiten LED besonders sparsam bei kalten Außentemperaturen. Bei hohen Umgebungstemperaturen sinkt dagegen die Lichtausbeute und die Lebensdauer verringert sich. LED sind unempfindlich gegen häufiges Ein- bzw. Ausschalten und senden keine Infrarot- oder UV-Strahlung aus. LED sind weitgehend  bruchsicher und beinhalten keine problematischen Stoffe (wie z.B. Quecksilber). LED werden auch als dimmbare Variante angeboten. Diese Eigenschaft setzt ein Schaltnetzteil voraus. LED können flackern, was jedoch auf defekte oder billige Exemplare hindeutet. 

Da inzwischen für nahezu alle Beleuchtungsaufgaben LED mit entsprechenden Sockeln, Lichtstärken und Farbtemperaturen verfügbar und die Kosten dafür stark gesunken sind, spricht nichts mehr für die Beibehaltung von Glühlampe und Co..

Hinweise zum Ersatz

  • Als Ersatz für eine klassische 60-Watt-Glühlampe (etwa 700 Lumen) können LED ab zwei Watt im Bereich 700 bis 750 Lumen dienen.
  • Setzen Sie bei Ausfall einer konventionellen Glühlampe, dort wo es möglich ist, immer ein der Bauform ähnliches LED-Leuchtmittel ein, damit die Lichtverteilung der Leuchte (Reflektor) nicht gravierend verändert wird.
  • Besonders sparsam ist es, wenn ältere Halogenstrahler für indirektes Licht (z.B. Deckenfluter) durch LED ersetzt werden.
  • Auch wenn LED sehr sparsam sind: Beleuchtungsaufgaben mit Batterien abzudecken ist nur im mobilen Einsatz ratsam.
  • Eine Entscheidungshilfe beim Kauf ist das EU-Energielabel.

Und übrigens…

Defekte LED-Lampen gehören in den Elektronikschrott, da hochwertige Materialien verbaut sind, die der Wiederverwendung zugeführt werden können.