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Hausbau und Erneuerung

14.11.2017 | 25 x | von: now | Kategorie: Allgemeines, Bauen | Druckansicht Druckansicht

Hausbau und Erneuerung
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Ein Hausbau oder eine umfassende Modernisierung ist eine komplizierte und aufwändige Sache, die Erfahrung und Sachverstand benötigt.

Die meisten Menschen werden im Laufe ihres Lebens – zumindest in Gedanken – mit diesem Thema in Berührung kommen. Die Vorstellungen vom Wohnen in den eigenen vier Wänden könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. In einigen Punkten jedoch finden wir jedoch uneingeschränkte Zustimmung: Auf dem Wunschzettel steht behagliches Wohnen bei geringen Betriebskosten ganz oben. Darüber hinaus wünschen wir eine Wohnung, die frei von gesundheitlichen Gefahren und in der es trocken, hell und ruhig ist.

Hausbau: Holz-Blockhaus
Hausbau: Holz-Blockhaus
Nicht alle Wünsche lassen sich umsetzen – Kompromisse sind nach dem Wohnungsangebot, der Ergiebigkeit des Geldbeutels und der persönlichen Situation erforderlich. Die schön gelegene Gebrauchtimmobilie z.B., wurde zu einer Zeit errichtet, als das Heizöl noch 11 Pfennig gekostet hat. Eine Modernisierung, die einen niedrigen Brennstoffverbrauch und behaglich warme Wände zum Ziel hat, kostet in diesem Fall sehr viel Geld. Oder: Bei einem erschwinglichen Neubau werden die gesetzlichen Mindestanforderungen in allen Punkten gerade so erreicht. Das Grundstück war schon sehr teuer, und schließlich soll auch noch etwas Geld für die Einrichtung bleiben. Manch ein Bauherr ahnt vielleicht schon bei Vertragsabschluss – hier wird in ein paar Jahren nachzubessern sein.

Ich bin der Auffassung, dass bei Hausbau, Wohnungskauf und Modernisierung Geld vor allem in jene Bereiche fließen sollte, die ausschlaggebend sind für Behaglichkeit, gesundes Wohnen, Bauschadensfreiheit und minimierte Betriebskosten. Alle anderen Aspekte sind ohnehin dem Zeitgeschmack und der persönlichen Situation unterworfen oder abhängig von der beruflichen Tätigkeit. Sie werden sich daher im Laufe eines „Hauslebens“ des Öfteren ändern. Die elementaren, grundlegenden Werte bleiben jedoch sozusagen „in Stein gemeißelt“.

Niedrigenergiehaus monolithisch
Niedrigenergiehaus monolithisch
Behaglichkeit, gesundes Wohnen, Bauschadensfreiheit und minimierte Betriebskosten sind Begriffe, die untrennbar mit einem der meist diskutiertesten Themen vor und auf der Baustelle sind: Wärmedämmung. Während einige aus einem unbestimmten Gefühl heraus grundsätzlich etwas dagegen haben, geht es in anderen Diskussionen um die Stärke der Dämmschichten, deren Materialien oder die Verarbeitung. Manche sagen gar, Wärmedämmung sei die Wurzel allen Übels, das mit Feuchtigkeit, Schimmelpilz oder erhöhtem Brandrisiko daher kommt. Oder sie sehen darin eine groß angelegte, üble Kampagne der Dämmstoffindustrie.

Unstrittig ist wohl, dass alle menschlichen Behausungen in unseren Breiten vor allem dem Schutz vor Kälte oder Hitze, Wind, Regen – kurz der Abwehr unwirtlicher Bedingungen dienen. Und dies erreichten die Menschen in der Vergangenheit bis heute – mit den Mitteln ihrer Zeit – vor allem durch eines: Materialien und Konstruktionen, die nicht aufweichten, die Licht einließen, die die erforderliche Belüftung ermöglichten und die einigermaßen akzeptable Raumtemperaturen sicherten.

Hausbau und Modernisierung: Behaglichkeit

Heute erwarten wir zu jeder Tageszeit eine behagliche Wohnumgebung – bei welcher Witterung auch immer – und, dass wir uns diese Behaglichkeit auch leisten können. Die Erfüllung dieser Wünsche setzt hohe Anforderungen an die praktische Umsetzung des Bauwerkes, an die Qualität der Planung, die verwendeten Baumaterialien und deren Verarbeitung auf der Baustelle.

Sanierung mit Wärmedämmung und hinterlüfteter Fassade
Sanierung mit Wärmedämmung und hinterlüfteter Fassade
Mit einem Hausbau ist in unseren klimatisch anspruchsvollen Breiten ein erheblicher Material- und Herstellungsaufwand verbunden – und nicht zuletzt ein mehr oder weniger hoher Energiebedarf. Energie wird dabei nicht nur innerhalb des „Gebäudelebens“ (Brennstoffe, Strom) gebraucht. Auch für Materialtransporte während der Herstellung wird Treibstoff, also Energie aufgewendet. Die Handwerker „verfahren“ Sprit während der Herstellung und bei Reparaturen. Der Bewohner benötigt Energie wegen der Entfernung des Grundstücks zur Arbeit, zur Kita, zur Schule, zur Kaufhalle. Es handelt sich hierbei um Verbräuche, die in die Energie- und Kostenbilanz des Gebäudes einfließen müssen. Dies ist ein Sachverhalt, der bestimmte Faktoren, wie zum Beispiel die Brennstoffpreisentwicklung, noch gar nicht berücksichtigt.

In den folgenden Abschnitten möchte ich mit Ihnen die dazu im Zusammenhang stehenden Fragen erörtern. Ich möchte den Ursachen auf den Grund gehen (Informationen und Hinweise!) und Wege aufzeigen Wege (praktische Tipps!), wie man mit (meistens!) vernünftigem Aufwand möglichen Problemen zu Leibe rückt. Dazu stehen Ihnen bei energytools zahlreiche informative und weitgehend anbieterunabhängige Artikel zum Thema Hausbau und Erneuerung kostenfrei zur Verfügung.

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